STEFAN SCHULTZE
Klavier / Komposition
1979

Der Komponist und Pianist Stefan Schultze verbindet in seinem Stil Elemente der Neuen Musik und des Jazz. Nach seinem Studium bei John Taylor, Paulo Álvares und Joachim Ullrich an der Hochschule für Musik, Köln, erhielt er 2006 ein DAAD-Stipendium sowie ein Kompositionsstipendium der Manhattan School of Music in New York City, um bei Michael Abene zu studieren.

Zusammen mit seinem Quintett schultzing (Hanna Jursch (voc), Peter Ehwald (sax), Stefan Schultze (p), Peter Schwebs (b), Timo Warnecke (dr) und seinem Oktett Oktoposse (Matthias Knoop (tp, flh), Achim Schröter (alto sax, fl, cl), Peter Ehwald (tenor sax, cl), Benjamin Degen (tb), Martin Schulte (g), Stefan Schultze (p), Peter Schwebs (b), Hermann Heidenreich (dr) gewann Stefan Schultze zahlreiche Preise, wie z.B. zwei Mal in Folge den ’Best international Jazz Band’-Preis im spanischen Granada sowie den ’JazzIn 2006’-Preis der LAG Jazz.

In New York erhielt seine Big-Band-Komposition Oracle Night, die er mit seiner Big Band Stefan Schultze’s Big Adventure aufgenommen hat, von dem ASCAP Young Jazz Composers Award eine Auszeichnung.

In 2008 führt Stefan Schultze das interdisziplinäre und interkulturelle Kulturprojekt Raw • Rough • Ready für Musik, Video und Tanz durch, das von diversen Förderorganisationen unterstützt wird. Sein Projekt School Jazz is Cool Jazz rief Schultze im Jahre 2006 ins Leben. Zusammen mit seiner Band schultzing – und seit 2008 mit Unterstützung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung – geht der Künstler in Schulen, um Schülern die Auseinandersetzung mit Jazz und improvisierter Musik zu ermöglichen.

Stefan Schultze gastierte bereits auf vielen nationalen und internationalen Bühnen, so z.B. auf dem Montreux Jazz Festival (Schweiz), Jazz Peru Internacional (Lima, Peru) und in der Carnegie Hall (New York, USA). Er arbeitete unter anderem mit Claudio Puntin, Frank Gratkowski, Matthias Schubert, Paulo Álvares, Nils Wogram und Simon Rummel.

Stefan Schultze lebt und arbeitet in Köln, Berlin und New York.

CATHERINE SLUSHER
Choreographie / Tanz
1983

Catherine Slusher ist eine Künstlerin, Tänzerin und Choreografin, die in ihren Werken Film, Fotografie und Tanz kombiniert. Dabei legt sie einen besonderen Fokus auf die Möglichkeiten, wie Bewegung und Räumlichkeit durch andere Sparten erweitert oder modifiziert werden können.

Als Stipendiatin des „Bank of America / Joe Martin Scholarship“ studierte sie von 2001 – 2005 Tanz und Interdisziplinäre Bildende Kunst an der University of Washington in Seattle, USA. Sie studierte Bildhauerei und Gestaltung bei Norman Taylor und John Young, Choreografie bei Jürg Koch und Mark Haim und Tanztechnik bei Hannah Wiley, Maria Simpson und Jennifer Salk. 2004 erhielt sie ein Stipendium, um für ein Jahr Tanz am „Victorian College of the Arts“ in Melbourne zu studieren. Dort studierte sie Choreografie bei Sean Curham und Tanztechnik bei Janne Blanch, Michael O'Donoghue and Jane Mortiss.

Nach ihrem Hochschulabschluss verbrachte Catherine Slusher einen Sommer am „American Dance Festival“ in Durham, USA. Sie studierte dort Choreografie bei David Dorfman, Choreografie für Film bei Jillian Peña und Improvisation bei Mariah Maloney. Des Weiteren studierte sie Kontaktimprovisation unter Cyrus Khambatta und Tanztechnik bei Beth Goheen und Ezra Caldwell.

Als Tänzerin tanzte sie in New York und Seattle unter vielen namhaften Choreographen, unter anderem Chalie Livingston, Toby Billowitz, Martha Williams und Pablo Bronstein. Außerdem tanzte sie in Australien unter den Choreographen Brett Daffy, Rochelle Carmichael und Kylie Wilson und in Brasilien für den in Berlin arbeitenden Künstler Benoît Maubrey.

Die Choreographien von Catherine Slusher wurden in mehreren Teilen der USA aufgeführt. Zu ihren Werken gehören unter anderem Behind the Sun (2005) und Imbroglio (2006) und The Theory „Of“ (2008). 2008 gründete sie das Tanzensemble „Vaguest Notion“.

CHRISTOPH SEIBERT (Video), 1979

wurde 1979 in Heidelberg geboren. 1999-2001 Studium der Musikwissenschaft in Heidelberg und Unterricht in Klavier und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. 2001-2007 Studium der Ton- und Bildtechnikan der Robert- Schumann-Hochschule und Fachhochschule in Düsseldorf. 2004 war er Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Als Klangregisseur realisierte u.a. Werke von Karlheinz Stockhausen, Gérard Grisey, George Crumb, Magnus Lindberg, Kaija Saariaho, Alan Fabian, Hannes Seidl, Steingrimur Rohloff, u.a. für das Ensemble Modern in Zusammenarbeit mit dem IRCAM, die Düsseldorfer Symphoniker, das WDR Sinfonieorchester, das Ensemble S und das notabu.ensemble neue musik. 2005 Realisation von Karlheinz Stockhausens “SOLO” am ZKM Karlsruhe. 2006 Klanginstallation für das Musiktheater “Die Schönheit der Schatten” von Werner Schroeter in der Kunsthalle Düsseldorf. Neben der Arbeit mit Computermusik und Live-Elektronik beschäftigt er sich vor allem in Videoarbeiten mit der dramaturgischen Verknüpfung verschiedener Medien. So entstanden 2005 “rumgammeln + warten”, Musikfilm mit dem Ensemble Aventure und Musik von Helmut Oehring, 2007 “genvid:3gestalten”, Videoinstallation zu Alan Fabians “2ème Objet Rotatoire”. Seine Installation “QUARTETT”, die in Zusammenarbeit mit dem Kuss-Quartett entstand, wurde 2007 auf dem Beethovenfest Bonn präsentiert. Zurzeit ist Christoph Seibert wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik der Hochschule für Musik Karlsruhe und promoviert bei Prof. Dr. Thomas A. Troge.

FRANK GRATKOWSKI (Klarinette), 1963

Saxophonstudium an der Musikhochschule Köln bei Heiner Wiberny Konzertexamen.Weitere Studien u.a. bei Charlie Mariano, Sal Nistico und Steve Lacy. Neben der Tätigkeit alsSolist in verschiedensten internationalen Klein- und Großformationen (GrubenklangOrchester, Klaus König Orchester, Musikfabrik NRW, Tony Oxley Celebration Orchestra,WDR Rundfunk Orchester, C.A.M.R., WDR Big Band, Italian Instabile Orchestra, Bentje Braam, Georg Graewe Quaretet, Zeitkratzer, BikBentBraam, etc.) gibt er seit 1990 Solokonzerte. Er war mit seinem Soloprogramm 1990 Preisträger des Wettbewerbes "Musik Kreativ". (CDs "Artikulationen I" 1991 und "Artikulationen II" 2002) und ist seit 1999 jährlichauf ausgedehnten USA/Kanada-Tourneen. 2005 erhielt er den SWR Jazzpreis. FrankGratkowski spielte auf nahezu jedem der großen deutschen Jazzfestivals, sowie aufzahlreichen internationalen Festivals. Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen in Köln, Berlin.

MATTHIAS SCHUBERT (Saxophon)

wurde 1960 in Kassel geboren. Unterricht hatte Matthias Schubert bei Andy Scherrer in der Schweiz und bei Herb Geller und Walter Norris in Hamburg. Ergründete er das Matthias Schubert Quartett mit Simon Nabatov, Tom Rainey, Lindsey Homerund erhielt zahlreiche Preise, darunter den Jazzpreis des Südwestfunks. Bei der JazzArt-Ausschreibung erhielt er einen Kompositionsauftrag für ein Stück für 12 ImprovisatorInnenund spielte in diesem Rahmen bei dem JazzArt Festival mit dem dem Matthias SchubertQuartett. Matthias Schubert ist Lehrbeauftragter für Saxophon an der Hochschule für Musikund Theater in Hannover und spielte unter anderem in der Euro Jazz Big Band, der GrahamCollier Band, Marty Cook Band, Albert Mangelsdorff Quintett, Basslab, Jazzartrio, GunterHampel Duo und der Galaxie Dream Band. Daneben mit dem Duo Di Sax und dem KlausKönig Orchester.

PASCAL NIGGENKEMPER (Kontrabass), 1978

Pascal Niggenkemper ist in Engen Hegau geboren. Er begann im frühen Alter Geige undKlavier zu spielen. Mit 17 Jahren, nach einer längeren musikalischen Pause, entdeckte erseine Faszination für improvisierte Musik, speziell dem Jazz, und begann Kontrabass zuspielen. Von 1999 bis 2005 studiert er an der Hochschule für Musik Köln Jazzkontrabass beiDieter Manderscheid und klassischen Kontrabass bei Veit Peter Schüssler. Dank einesStipendiums des DAAD studierte Pascal Niggenkemper von 2005 bis 2007 in New York underhielt den “Masters of Music Performance”. Seitdem lebt er in New York und widmet sichdem Kontrabass-Spiel sowie dem Komponieren. Er war Mitglied desBundesjugendjazzorchesters, der Landesjugendbigband NRW und der Mancini Bigband inLos Angeles. Konzerte und Tourneen führten ihn durch zahlreiche Länder Europas, Asiens und Amerika.

JOE HERTENSTEIN (Schlagzeug/Perkussion), 1977

Joe Hertenstein ist freischaffender Musiker in Köln. Seine Musikstudien führten ueberMünchen, Rotterdam, Berlin und Köln.Seit Januar 07 ist Joe Hertenstein DAAD-Stipendiat in New York. Hertenstein war 2003 Gewinner des Concours Ceramique Jazzwettbewerb mit der Band «FIVE SPOTZ« und 2004 Gewinner des NRW-Jazzart-Preises mit der Band FANTASMOFONIKA. Unter anderem war Hertenstein auf folgenden Musikfestivals zu hoeren: Hoeilaart Jazzfestival Brüssel, JekerJazzMaastricht, Leverkusener Jazztage, Fete de la Musique Berlin, Moers New Jazz Festival, Triennale 07. Im April 07 gastierte Joe Hertenstein zum ersten Mal in der Carnegie Hall, NY. 2004 erhielt Hertenstein ein Stipendium des Berklee College of Music, Boston. 2005/06 war er Schlagzeuger der Europatournee des Canadiers Carlos del Junco, einem der weltbesten Bluesharpspieler.

LEAH SCHRAGER (Tanz), 1984

Leah Schrager studierte Tanz an der University of Washington und hat zahlreiche Performances in den USA gegeben. Sie ist zum 4. Mal in Folge Mitglied der „Chamber Dance Company“ (University of Washington Resident Dance Company) 2005 erhielt Leah Schrager das „Dance Program“-Stipendium, sowie das „ Mary Gates Research Scholarship -Stipendium. 2007 arbeitete sie an der Produktion Getting Undressed, einer spartenübergreifenden Performance, und erhielt in 2007 die „College of Arts and Sciences Dean’s Medal in the Arts“.

ASAMI MORITA (Tanz)

Asami Morita absolvierte Ihre Tanzausbildung in Japan bei Reiko Suzuki von der Nakura Jazz Dance Company und erweiterte Ihre Ausbildung mit besonderem Fokus auf modernen Tanz nach während ihrer Phase in New York City. Sie choreographierte für eine Aufführung beim La MaMa e.t.c, und ihre Arbeiten wurden unter anderem beim The Kaye Playhouse, studio b.p.m und an der Kitazawa Town Hall präsentiert. Als Tänzerin hatte sie die Ehre mit vielen namhaften Choreographen, unter Ezra Caldwell, Noémie LaFrance, Julliette Mapp, Charles Morton, Sara Pearson & Patrik Widrig und Muna Tseng zu arbeiten. Asami graduierte mit Auszeichnung beim Hunter College, New York City und erhielt den choreography and performance Preis. Zur Zeit wird Ihre Show Big Beat Back Flow in New York präsentiert.

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